EXTREM Bern

Extrem Markenfolder
30.06.2018

Der Verein für Briefmarkenkunde in Aarau besuchte die Ausstellung "EXTREM" zum 175 jährigen Jubiläum der Schweizer Briefmarken. Leider hielt sich die Beteiligung etwas in Grenzen, was uns aber einen etwas weniger strukturierteren Ablauf erlaubte.
In der eindrücklichen Ausstellung "Extrem" versorgte uns ein anwesender Wachmann mit interessanten Hintergrund-informationen zur Ausstellung. Da möchten wir uns ganz herzlich bei diesem, uns unbekannten, Wachmann bedanken.
Später erlaubte uns unsere kleine Gruppe eine demokratisch, spontane Weiterführung des Tagesablaufes. Weil wir schon im Museum für Kommunikation waren, beschlossen wir, uns zuerst etwas in der Daueraustellung umzusehen. Bald diskutierten wir vor einem weissen, aber ausgebrannten Pickup, der in einer Reihe mit verschiedenen gelb angemalten Postfahrzeugen stand, was der uns wohl zu erzählen hätte. Soll dies ein Kunststück eines Spontankünstlers sein? Kam es aus versehen in die Ausstellung?
Eine freundliche Dame, bekleidet mit einem T-Shirt auf dem mit grossen Buchstaben zu lesen war: "Ich habe Zeit" fragte uns, ob wir unsererseits Zeit hätten etwas zu den  Ausstellungstücken zu erfahren. Sie würde uns gerne die Geschichte zu einem der Stücke erzählen. Sofort begann sie beim ausgebrannten Auto. Dies wäre das Fluchtauto eines der legendärsten Raubüberfälle weltweit. Am  1. September 1997 überfielen 5 Männer die Fraumünsterpost in Zürich und erbeuteten 53 Mio. Franken. 
Später treffen wir die freundliche Damen eine Etage weiter unten wieder. Bei der Fotostation, die zu einer Gesamtinstallation mit Fotos der Besucher gehörte, uns aber zu einigen Blödeleien verleitete, half sie uns gerne beim Posing.
Die spontanen Fotos genügen technisch sicher nicht höheren Ansprüchen. Nur schon die Übung, bis alle Teilnehmer auf die Fotos passten, brauchte etwas Zeit und liessen uns das eine oder andere Mal herzhaft lachen.
An dieser Stelle der freundlichen, uns ebenfalls unbekannten, Dame herzlich Dank für ihre Betreuung.
2018 06 30 Museum fuer Kommunikation
Den Rest des Tages verbrachten wir dann im Schutze der schattigen Kastanienbäumen im Garten des Restaurant Kirchenfeld beim Helvetiaplatz.
Nach einem späten Mittagsessen genossen wir den heissen Sommertag bei kühlen Getränken, ausgiebigen Gesprächen und Diskussionen über Gott und die Welt. Natürlich kamen dabei auch philatelistische Themen nicht zu kurz. Der Italiener würde den Nachmittag wohl als "il vero dolce far niente" bezeichnen.
Alle die nicht dabei waren, haben sicherlich einen interessanten, lustigen und gemütlichen Tag verpasst.

Letzte Änderung:

01.07.2018

Änderungen:
Gemeinsame Reise nach Bern
Jugend Workshop "EXTREM 175"



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