125 Jahre VBA

Die Einladung

Mit dieser Einladung wurden wir auf den Jubiläusanlass eingestimmt:

Letzten Dezember beschenkten wir Sie und natürlich auch uns selber mit der aarphila13. Im Rückblick kann diese Ausstellung sicher als grosser Erfolg gefeiert werden, besuchten doch auch viele Passanten spontan die Ausstellung. Ohne all den Helfern, also Sie, wäre diese Ausstellung nicht möglich gewesen.

Nach der aarphila13 freuen wir uns nun, Sie zum 2. Akt unserer Jubiläumsfeierlichkeiten einzuladen. Diesmal soll das gemütliche Zusammensein, Plaudern und ein gemütlicher Abend im Vordergrund stehen.

Dazu sind Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner herzlich eingeladen.

Reservieren Sie sich jetzt schon den 10. Mai 2014.

Wir treffen uns am Samstag 10. Mai 2014, um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz des Landhotels Hirschen in Erlinsbach (Buslinie 2 ab Aarau Bhf. bis Erlinsbach Rössli und noch ca. 100 m Fussweg in Fahrtrichtung). Hier warten schon die Busse auf uns und zusammen mit Albi von Felten vom Landhotel Hirschen machen wir uns auf ins schöne Schenkenbergertal.

Die erste Station führt uns zum Schlosshof Kasteln. Hier wird uns Bruno Stadler etwas über das Schloss Kasteln, dessen Schulheim und warum sich die Wollschweine auf dem Schlosshof besonders wohl fühlen, erzählen.

Bei Kaffee und Patisserie im Restaurant Hirzen in Schinznach lauschen wir dann später den schaurig schönen Sagen aus dem Schenkenbergertal.

Der Abend beginnt dann um 18:00 Uhr, wieder im Landhotel Hirschen in Erlinsbach, mit einem Apéro im „Weinkeller Barrique“.

Ein paar Stufen weiter oben wird uns anschliessend im Erzbachsaal das folgende Menü serviert:


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Frühlingssalat mit gebratenen Pilzen an Speuzer Bierdressing
Spargelcremesuppe mit Croûton
Im Ofen gebackener Krustenbraten (Schweinehals) an Thymianjus, Kartoffelstock und glasierten Rüeblis
Erdbeergefrorenes mit Rhabarberkompott und Rahm.
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Die Jubiläumsfeier

So hat eine Teilnehmerin die Feierlichkeiten erlebt:

Am 10. Mai 2014 startete nachmittags das Jubiläumsfest 125 Jahre VBA, sowie der Abschluss der aarphila13 in Erlinsbach genannt „Speuz.“ Dieser Übername entstand, weil sich früher die Bewohner des katholischen Kantons Solothurn und des reformierten Kantons Aargau nach dem Kirchgang an der Dorfgrenze getroffen und bespuckt hatten. Ein Volksspruch lautet „halb und halb, wie Erlinsbach.“
Mit zwei Reisecars und Genuss-Strassen-Wirt Albi von Felten an Bord begann die Reise ins Schenkenbergertal, an der Burganlage Schenkenberg vorbei, der umfangreichsten und markantesten mittelalterlichen Ruine des Kantons Aargau.
Es folgte eine spannende Führung durch den Biohof Kasteln, mit dem Besuch der Geburtsstation der ProSpecieRara-Wollschweine. Auch Pfauen- und Kaschmirgeissen, Legehennen mit dem stolzen Hahn waren anzutreffen. Das Schlosshof-Ehepaar offerierte einen Apéro mit Degustation von hofeigenen Weinen und Fruchtsäften vom grossen Garten, wo sich rund 200 Hochstamm-Obstbäume befinden und bot eigene Hofprodukte zum Verkauf an.
Das Rebgebiet des Schenkenbergertales gehört mit seinen fast 60 Hektaren zu den bedeutendsten des Kantons Aargau. Interessantes war über das Schulheim des Schlosses Kasteln zu erfahren. Im Restaurant Hirzen in Schinznach beim Zvieri trug Herr Käser humorvoll „Sagenhaftes aus dem Schenkenbergertal“ vor. Auf der Rückfahrt grüsste von weitem das Schloss Habsburg, die Stammburg der gleichnamigen Dynastie.
Wieder im Landhotel Hirschen in Erlinsbach begann der Abend im „Weinkeller Barrique“ mit einem Aargauerweinapéro. Im festlich geschmückten Erzbachsaal im ersten Stock wurde das oben erwähnte herrliche 4-Gang-Menü, mit kurzen Ansprachen dazwischen, serviert. Hans Hochuli, VBA-Präsident begrüsste u. A. den Zentralpräsidenten, den Vize-Zentralpräsidenten und den Redaktor der SBZ des Verbandes Schweizerischer Philatelistenvereine, den 1. Vorsitzenden, Walter Wieland des Briefmarkensammler-Vereins Reutlingen e.V., weitere Reutlinger-Sammlerfreunde aus Deutschland und Ruedi Baumann, Epalinges, seit 1953 VBA-Mitglied, die den weiten Weg nach Erlinsbach auf sich genommen haben. Speziell dankte er dem Organisationskomitee der aarphila13 sowie allen Helfern und Helferinnen für die immense freiwillig geleistete Arbeit und für das gute Gelingen der Ausstellung. Ziel des Festanlasses war, ein Dankeschön an Alle und die Freundschaft zwischen den Philatelisten zu fördern.

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Am Sonntagmorgen war ein Stadtrundgang in Aarau angesagt, wo Gebäulichkeiten aus den letzten 2 Jahrhunderten besichtigt wurden, wie die breite Laurenzenvorstadt, die als Paradestrasse für Empfänge gedacht war. Leider dauerte 1798 die Würde Hauptstadt der Schweiz zu sein, nur 5 Monate. An einem Gebäude ist auch eine Tafel angebracht für den Reutlinger Nationalökonomen Friedrich List, der als Emigrant 1823/24 in Aarau wohnte. Beachtenswert sind weiter die Kantonsschule und das Gewerbemuseum von 1896 und natürlich der neue Bahnhof von 2010 und der spezielle Vorplatz für die Busse, eingeweiht 2013. Zum Abschluss wurde im Vereinslokal des VBA Heinrich Zschokkes Rumford-Suppe, (Kreation Odette) ausgeschenkt. „Zur Erinnerung: In den Katastrophenjahren 1816/17 konnte ein Grossteil der ländlichen Bevölkerung nur dank der Hilfsbereitschaft ihrer Mitbürger vor dem Hungertod bewahrt werden, wobei an vielen Orten die einfache, aber nahrhafte Suppe ausgeschenkt wurde. Auch in Aarau wurde 1816 eine Suppenanstalt eröffnet und unter der Aufsicht von „achtbaren Frauenzimmern der Stadt“ geführt. Aus Solidarität mit den Hungernden wies Heinrich Zschokke seine Frau an, auch für ihn und die Familie nur Hafermus und Sparsuppe aufzutragen, obwohl er sich etwas anderes hätte leisten können.“ (Quelle: MZ Artikel 18.01.2005 Heinrich Zschokke und die Rumford-Suppe, bbr./Werner Ort)  

Odette Hochuli im Mai 2014

Die Bilder

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Letzte Änderung:

26.03.2018

Änderungen:
Gemeinsame Reise nach Bern





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